塾 · Workshops 2026
Drei kuratierte Termine — Dominanz, Futomomo und ein Zwei-Tages-Workshop zu Breathplay.
Geeignet für Anfänger:innen, Fortgeschrittene und Profis. Alle Workshops finden im TimeOut Gränichen statt.
Eine der ambivalentesten Bindungen im Shibari.
Macht, Präsenz und Rollenarbeit im Fessel-Kontext.
Fachlich fundiert durch ärztliche Begleitung. Anatomie, Druck-Mechanik, Notfall — mit gedrucktem Begleitbuch.
Fokus auf die Bein- und Oberschenkel-Bindung „Futomomo" — und die ambivalente Beziehung vieler, die sie lieben und gleichzeitig als herausfordernd empfinden.
Aufbau einer Futomomo-Bindung. Was macht sie technisch anspruchsvoll, welche Körperpartien sind betroffen, wie manage ich Druck, Komfort und Sicherheit?
Wie fühle ich mich, wenn Oberschenkel und Bein gebunden sind? Wie gestalte ich die Bindung so, dass sie visuell stark wirkt und tragbar bleibt?
Warum löst Futomomo oft widersprüchliche Gefühle aus — diese „Hassliebe": Restriktion vs. Freiheit, Herausforderung vs. Ausbruch.
Wie nutze ich Futomomo für Fotos? Welche Pose, welche Perspektive, welches Licht — wie wird der Oberschenkel zur visuellen Aussage?
Partnerarbeit: einfache Variante, dann weiterführend (z.B. mit Beinhebung, Variation der Beinposition). Reflexion: wo war's herausfordernd, wo angenehm?
Tipps für die eigene Praxis — wie übe ich Futomomo selbst weiter und integriere es in eine Foto-Serie oder Performance.
なぜ · WarumFutomomo ist ein starkes Werkzeug im Repertoire — technisch anspruchsvoll, emotional aufgeladen und präsent im Bild. Eine gezielt ausgewählte Technik in der Tiefe — ideal für die kreative Arbeit.
Macht-, Präsenz- und Rollenarbeit im Fessel-Kontext — wie führe ich mit Seil, wie gestalte ich Dominanz, wie integriere ich es ästhetisch und sicher.
Was bedeutet Dominanz im Rope-/Shibari-Setting? Welche Rolle spielt sie — technisch, psychologisch, ästhetisch? Das Seil als Kommunikationsmittel.
Binder vs. Gefesselter — welche Energien, welche Signale gelten. Wie bleibt Präsenz gewahrt, wie baue ich Spannung auf, wie halte ich Sicherheit?
Wie nutze ich Seilführung, Linien, Haltung, Blick und Raumführung, damit Dominanz fühl- und sichtbar wird.
Haltung, Stimme, Tempo, Übergänge — wie beeinflusst mein Körper mein Gegenüber, und wie halte ich Kontrolle?
Wie kann Dominanz nicht nur funktional, sondern auch ästhetisch ins Bild gesetzt werden — ideal für Fotografie und Inszenierung.
Partnerarbeit mit wechselnden Rollen. Ideation und Umsetzung eines kurzen Szenarios. Reflexion: wie fühlte ich mich im Binder-Modus, wie als Gefesselter?
Integration in den Alltag — wie nutze ich Dominanz im Shooting, Workshop oder Performance, ohne Sicherheit und Konsens zu vernachlässigen.
なぜ · WarumDominanz ist oft ein unterschätzter Faktor — nicht nur Technik zählt, sondern wie Präsenz und Führung mit Seil gelebt werden. Für kreative Projekte (Ausstellungen, performative Shootings) ist dieser Workshop besonders inspirierend.
Zwei intensive Tage zu Atem, Druck und Risiko im BDSM — fachlich fundiert auf einem Dossier, das ich in enger Begleitung von Ärzt:innen erarbeitet habe. Du lernst, wo Risiken anatomisch tatsächlich liegen, wie du sie früh erkennst, und was im Notfall wirklich zählt. Kein Halbwissen, keine Mythen — klare, verantwortbare Praxis.
Fachliche Grundlage: Im Workshop bin ich deine Ansprechperson. Das Dossier, auf dem alles aufbaut, ist medizinisch geprüft — Anatomie, Risikoeinschätzung, Notfall-Algorithmen und psychologische Aspekte. Es ist die Frucht aus laufender Arbeit mit Ärzt:innen, meiner Ausbildung als medizinischer Masseur und über einem Jahrzehnt eigener Praxis. Bei medizinischen Fragen, die über den Workshop hinausgehen, bringe ich dich gerne mit den richtigen Stellen in Kontakt.
Gesicht & Mund · Hals & Nacken · Brustkorb & Rippen · Bauchraum & Zwerchfell — verständlich erklärt, mit klaren Skizzen aus dem Begleitbuch.
Wie viel Druck erzeugt welche Wirkung? Warum Bauchlage + Gewicht eine rote Linie ist. Wann mehrere kleine Faktoren zu einer ernsten Gefahr werden.
Petechien, Augen, Stimme, Hautfarbe, Atemmuster, Subspace — welche Signale du nie überhören solltest, und wie du sie ohne Drama im Spiel erkennst.
Was in unter 5 Sekunden erreichbar sein muss. Trauma-Schere, Quick-Release-Verschlüsse, ABCDE, stabile Seitenlage — und wann 144 angerufen wird.
Trigger, Subspace, Verantwortung der gebenden Person, Aftercare als Teil der Sicherheit. Keine technische Frage ohne ihre psychische Schicht.
Konsens-Grenzen im StGB, Bundesgerichtsentscheid 2025, Beratungsstellen und Opferhilfe. Was rechtlich gilt — und was die Community trägt.
三重 · Der Grundgedanke„Wissen reduziert Risiko. Aufmerksamkeit reduziert Risiko. Hilfe holen reduziert Risiko."
Diese drei Ebenen tragen sich gegenseitig — keine ersetzt die andere.
Theorie und Praxis wechseln sich ab. Am Vormittag schauen wir uns Anatomie und Risiko anhand des Dossiers an, am Nachmittag folgen geführte Übungen am eigenen Paar — Atem-Wahrnehmung, dosierter Druck, klare Kommunikation, Notfall-Drills. Nichts wird unkontrolliert ausprobiert. Zwischendurch gibt es Raum für eure Fragen — und für die Themen, die ihr wirklich mitbringt.
Schreib mir 3 Sätze — euer Level, was euch interessiert, was ihr mitbringt — und ich antworte ehrlich, was Sinn ergibt.
Was du wissen solltest, bevor du dich für einen Workshop anmeldest.
An Anfänger:innen, Fortgeschrittene und Profis. Die Inhalte sind so aufgebaut, dass unterschiedliche Erfahrungslevel daran arbeiten können.
Die Workshops sind auf Paararbeit ausgelegt und werden pro Paar berechnet. In den praktischen Übungen ist ebenfalls Partnerarbeit vorgesehen. Wer alleine teilnehmen möchte, fragt vorher an — wir klären, ob eine Teilnahme sinnvoll möglich ist.
Enganliegende, fesseltaugliche Kleidung. Bitte 15 Minuten vor Beginn erscheinen — für Umziehen, Ankommen und eine kurze Einführung. Eigene Seile oder persönliches Material können sinnvoll sein, sind aber nicht zwingend.
Nein. Im Workshop bin ich deine Ansprechperson. Das Dossier, auf dem alles aufbaut, habe ich in enger Begleitung von Ärzt:innen erarbeitet — Anatomie, Risikoeinschätzung, Notfall-Algorithmen und psychologische Aspekte sind medizinisch geprüft. Ich vermittle dieses Wissen aus laufender Arbeit mit Ärzt:innen, meiner Ausbildung als medizinischer Masseur und über einem Jahrzehnt eigener Praxis. Bei medizinischen Fragen, die über den Workshop hinausgehen, bringe ich dich gerne mit den richtigen Stellen in Kontakt.
Ja:
Stornierung schriftlich per E-Mail.
Übernachtungen sind nicht Teil des Workshop-Angebots — sie werden individuell organisiert. Sinnvoll ist eine Unterkunft im Raum Gränichen, Aarau oder in Bahnhofsnähe, je nach Anreise mit Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln.